Unsere Familie

Georg Stöckl,  Diplom-Agraringenieur, hauptberuflich beschäftigt in der staatlichen Landwirtschaftsberatung, seit Oktober 2011 am Fachzentrum für Ökolandbau am AELF Neumarkt i.d.Opf.

Marianne Stöckl, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft, Ernährungsfachfrau, Erlebnisbäuerin

Unsere vier Kinder sind schon erwachsen und bis auf Lorenz, den Jüngsten alle ausser Haus. Zu besonderen Anlässen wie zur Obsternte, zum Saftmachen  oder an Markttagen, helfen sie jedoch alle noch gerne mit.

Lorenz, unser Hofnachfolger, arbeitet als Meister im Garten- und Landschaftsbau bei der Firma Florian Winter Gartengestaltung in Höfel, einem Ortsteil des Marktes Rohr.

 

 

 

Unser Wohnhaus im winterlichen Ambiente
Unser Wohnhaus im winterlichen Ambiente
Unsere Familie (ohne Lorenz, aber mit Enkel Valentin)
Unsere Familie (ohne Lorenz, aber mit Enkel Valentin)

Unser landwirtschaftlicher Betrieb

Wir führen unsere  Landwirtschaft  im Nebenerwerb. Der Betrieb umfasst etwa 12 ha, darunter 4 ha Streuobstwiesen und 6 ha Ackerland. Die restliche Fläche ist Wald, Hecken und Hofstelle.
Die Hofstelle an der Hauptstrasse 6 liegt zentral im Markt Rohr, nur 30 m südlich vom Rathaus.

Zur  Betriebsentwicklung:
1996 pflanzten wir etwa 150 Hochstämme in über  30  verschiedenen Apfel-, Birnen-, Kirschen-, Zwetschgen- und Walnußsorten  auf der "Bachleiten", einem  etwas hängigen, langgestreckten  und unförmigen 1,5 ha großen Acker am Waldrand, den wir gleichzeitig als Dauerwiese einsäten.  Die Pflanzung wurde über den Landschaftspflegeverein Kelheim VÖF e.V. gefördert.

1999 stellten wir den Betrieb auf ökologischen Landbau um und traten dem Bioland-Verband bei. Parallel dazu legten wir die zweite und einen Teil der dritten Streuobstwiese mit einer Fläche von zusammen 1,6 ha an. An den Rändern dieser beiden Obstwiesen pflanzten wir knapp 1 km mehrreihige Hecken. 2008 erweiterten wir die Streuobstfläche auf  4 ha mit rund 400 Hochstämmen. Durch weiteres Zupacht und Bewirtschaftungsverträge haben wir zur Obsternte 2013 insgesamt 7 ha Streuobstflächen mit 700 Bäumen in Öko- Bewirtschaftung.

Auf dem Ackerland bauen wir im jährlichen Wechsel eine Fruchtfolge aus den Kulturen Kleegras - Weizen - Triticale -Hafer - Dinkel an.

 2003 bauten wir den Mastschweinestall zu einem Hühnerstall mit Wintergarten und Auslauf für maximal 150 Legehennen um.

In den folgenden Jahren gestalteten wir auch die andern Wirtschaftsgebäude so um, wie sie sich heute präsentieren: Obstlager, Werkstatt, Brennholzlager und Hackschnitzellager. Die letzten großen Baumaßnahmen waren 2008 der Neubau einer Maschinenhalle mit Doppelgarage und Keltereiraum sowie die Pflasterung des Hofraumes.

Auf den beiden großen südseitigen Dachflächen installierten wir von 2008-2010 zwei Photovoltaikanlagen mit zusammen 50 kwp Leistung.

Seit 2007 halten wir von Juni bis Weihnachten 100 bis 120 Weidegänse auf unseren Streuobstwiesen.

In unserer gut eingerichteten Mosterei verarbeiten wir mit vier Hydropressen unser eigenes Obst und die von den Lohnmosteri-Kunden angelieferten Äpfel, Birnen, Quitten, Kirschen oder Beeren zu naturtrübem Saft, den wir durch Erhitzen haltbar machen und in 3-Liter-, 5-Liter- oder 10-Liter-Beutel abfüllen.

Luftaufnahme unseres Betriebes aus dem Jahre 2005 - vor dem Nebau der Maschinenhalle mit Kelterei
Luftaufnahme unseres Betriebes aus dem Jahre 2005 - vor dem Nebau der Maschinenhalle mit Kelterei

Vorträge am Streuobsttag der LfL am 27.11.2013 in Grub

Beim Kulturlandschaftstag der LfL am 27.11.2013 in Grub hatten wir die Gelegenheit, die Entwicklung unseres Streuobsthofes in einem Vortrag darzustellen, ebenso die Erfahrungen von Marianne als "Streuobst-Erlebnisbäuerin".

Die beiden Vorträge können hier herunter geladen werden.